Abenteuer Atacama - Mit dem Mountainbike durch die chilenische Wüste


21- tägige begleitete Radreise durch eine der faszinierendsten Regionen Südamerikas – die Atacama- Wüste im Norden Chiles. Mit einem erfahrenen Reiseleiter durchqueren wir in Streckenabschnitten von 35- 50 km pro Tag bizarre Landschaften rund um den Lauca Nationalpark bis an die Grenzen zu Peru und Bolivien, lernen die Aymara- Kultur kennen und erleben eine einzigartige Flora und Fauna.

 

1. Reiseverlauf

2. Enthaltene Leistungen

3. Termine und Preise

4. Besonderheiten

 

1. Reiseverlauf

Abflug nach Chile

1. Tag: Flug am Abend von Frankfurt nach Santiago de Chile.

Ankunft in Arica

2. Tag: Ankunft am Morgen und Weiterflug von Santiago nach Arica. Bei Ankunft in ARICA Abholung durch den Reiseleiter Alejandro Caviedes (El „Irpa“). Unterbringung in Hotel/ Pension. Begrüßung, Abendessen und kurze Einführung in die bevorstehende Tour. Der Guide spricht spanisch und englisch.

Arica - Aufenthalt und Stadtbesichtigung

3. Tag: Nach dem Frühstück: Stadtbesichtigung/ Rundgang in Arica: El Morro, Museo Arqueológico, Azapatal und vor allem letztes Ausruhen vor der Tour.

Weiterreise nach Putre

4. Tag: Morgens nach dem Frühstück Abfahrt von Arica nach Putre mit dem Pick-up. Putre liegt 149 km westlich von Arica und ist die Provinzverwaltung von Parinacota. Nachdem wir in der Residencial die Zimmer bezogen haben, gibt es erste Gelegenheit zur Stadtbesichtigung. Interessant sind die 1670 erbaute Kirche und die FERIA REGIONAL ANDINA, die jedes Jahr im Oktober stattfindet und einen schönen Einblick in die Kultur der Anden- Wüsten- Region gibt.

Gewöhnung an die Höhe

5. und 6. Tag: Zur Gewöhnung an die Höhe werden wir drei Tage in  Putre auf 3.500 m Höhe verbringen und von hier aus die ersten kleineren Radtouren und Wanderungen in der Umgebung unternehmen. Gemächlich erklimmen wir den ersten 4.000er.

Zur Schlucht "Quebrada Ellane"

7. Tag: Nach dem Frühstück brechen wir zur ersten großen Etappe von Putre in Richtung Villa Tacora auf, übernachten aber unterwegs in einem Zelt in der Schlucht „Quebrada Ellane“.

Vulkan Tacora

8. Tag: Morgens Aufbruch nach Villa Tacora auf 4.109 m Höhe. Der Vulkan Tacora ist ein aktiver Vulkan an der Grenze zu Bolivien/ Chile (5.980 m Höhe). Es ist der nördlichste Vulkan Chiles und einer der wenigen aktiven in dieser Region. In Villa Tacora leben in einem Umkreis von 13 km etwa 120 Menschen. Auch hier übernachten wir wieder in Zelten und verpflegen uns selbst.

Aufbruch nach Visvirí

9. Tag: Nach dem Frühstück Aufbruch von Tacora nach Visvirí, der Grenzstadt auf ca. 4.200 m Höhe – die Umgebung ist vorwiegend von Aymara bevölkert. Wir übernachten hier in der Regel bei den „Detektiven“ oder in einer kleinen Residencial Aymara.

Lamas und Alpacas in Chulluta

10. Tag: Weiterfahrt von Visvirí nach Chulluta, wo etwa 20 Aymara-Familien angesiedelt sind. Das Land wird gemeinschaftliche genutzt, d.h. jede Familie, die zu einer Gemeinde der Region gehört, kann über Erbrecht das Land für die Tierzucht nutzen. Vor allem werden wir hier Lamas und Alpacas sehen können. Übernachtung heute wieder in Zelten.

Lago Chungará

11. Tag: Morgens nach dem Frühstück von Chulluta nach Parinacota. Parinacota am Lago Chungará verdankt seinem Namen der Aymara-Sprache und ist nach den Flamingos (Flamencos de Puna) benannt.

Der Vulkan Parinacota ist mit 6.350 m Höhe, der höchste Vulkan der Region und gehört auch bei „Bergfans“ zu den beliebtesten Zielen Nordchiles. Er liegt im LAUCA Nationalpark an der Grenze zwischen Chile und Bolivien. Der Krater selbst hat einen Durchmesser von 700m und eine Tiefe von 240 m.

Heiße Quellen

12. Tag: Von Parinacota geht es weiter nach Churigualla auf 4.763 m Höhe, wo wir erneut im Zelt übernachten. Hier gibt es die Möglichkeit, in den heißen Quellen zu baden und den wunderschönen Ausblick auf den schwefelspuckenden Guallatire zu genießen.

Der Vulkan Guallatire

13. Tag: Von Churigualla fahren wir weiter nach Guallatire und übernachten auch hier in einer Residencial. In dem kleinen Dorf gibt es etwa 50 Häuser und eine kleine Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Der Vulkan Guallatire ist 6.063 m hoch. Meist leben kaum Menschen in dem Dorf, da diese als Hirten unterwegs sind.

Bioreservat Salzsee Surire

14. Tag: Von Guallatire zum Salar Surire. Der 11.298 ha große Salzsee wurde von der UNESCO zum Bioreservat ernannt. Er liegt auf 4.200 m Höhe und beherbergt ein einzigartiges Tierleben mit Ñandus (Straußenvögel), Flamingos, Andenvögel, Lamas, Vicuñas und Alpacas. Der Name Surire kommt von „Suri“ oder „Ñandu“, einer speziellen Straußenart, die hier sehr häufig ist. Wir übernachten wieder in Zelten.

Mucomucone

15. Tag: Vom Salar Surire weiter nach Mucomucone, wo wir in 4.215m Höhe noch ein letztes Mal im Zelt übernachten werden.

 

Weiter nach Colchane

16. Tag: Von Mucomucone nach Colchane. Colchane ist die kleine, nicht wirklich schöne Hauptstadt der gleichnamigen Gemeinde und liegt auf 3.800 m Höhe. Die Einwohner von Colchane (ca. 1.60) sind mehrheitlich Aymara, aber auch andere ethnische Gruppen sind vertreten.

 

Ankunft in Iquique

17. Tag: Von Colchane brechen wir auf nach Iquique, von 3.800 m auf 0 m ü.M. In Iquique beziehen wir unsere Unterkunft und können uns erst mal von der Reise erholen. Die Hauptstadt der I. Region, der „Región Tarapacá) liegt am Fuße einer steil auf 800 m ansteigenden Küstenkordillere. Zwischen 1880 und 1930 wurde Iquique zur Metropole der weltweiten Nitratproduktion – geblieben ist ein Hauch in der historischen Innenstadt. Das imposante Zollgebäude, der Uhrenturm und die Plaza Arturo Prat mit dem Teatro Municipal.

Aufenthalt und Ausruhen

18. Tag: Heute haben wir den ganzen Tag frei, um mit dem Guide und auch auf  eigene Faust die Stadt kennen zu lernen (zu Fuß und per Fahrrad). Die Temperaturen in Iquique sind ganzjährig angenehm und wen das kalte Wasser nicht erschreckt, der kann auch noch einen Strandbesuch mit einplanen.

Abflug nach Santiago

19. Tag: Aufenthalt in Iquique mit diversen Ausflugsmöglichkeiten. Hier haben Sie - je nach Gusto- den ganzen Tag zur freien Verfügung. Ihr Reisebegleiter macht Ihnen gern Vorschläge für die Tagesgestaltung.

Am Abend Abschiedsessen und Gepäck fertig machen für den nächsten Tag.

Rückreise nach Deutschland oder Verlängerung

20. Tag: Gegen einen Aufpreis können wir Ihnen jederzeit einen Stop- Over in Santiago organisieren, falls Sie noch einige Tage die Hauptstadt kennenlernen möchten. Den Aufenthalt organisieren wir auf Wunsch gern für Sie.

 

Zurück in Deutschland

21. Tag: Ankunft in Frankfurt.

Seitenanfang

 

2. Enthaltene Leistungen


* Anmeldung des Fahrrades zur Mitnahme im Flugzeug (Zahlung erfolgt am Check- In)

* Begleitfahrzeug und Gepäcktransport

* englisch/spanischsprachige Reisebegleitung

* ab 6 Personen deutschsprachige Reisebegleitung

* Unterkunft in Pensionen und Zelten

* Vollverpflegung während der gesamten Reise

* Gesetzlich vorgeschriebene Reisepreissicherung

Seitenanfang

 

3. Termine und Preise

Preise pro Person

* 04.09. – 25.09.2011

2.195,00 Euro

Einzelzimmerzuschlag

160,00 Euro*

* Kann nicht durchgängig garantiert werden.

 

Seitenanfang

 

4. Besonderheiten

* Mindestteilnehmerzahl: 4

 

Nicht enthaltene Leistungen:

* Langstreckenflug nach Chile

* Fahrradmitnahme im Flugzeug (je nach Fluggesellschaft beim Check- In oder vorab bei Mundo Libre Reisen)

* Transfers bzw. Eintrittspreise im Zusammenhang mit optional angebotenen Exkursionen während der Tour

Seitenanfang

 

 

Charakteristika

Zahl der Etappen: 11

Tagesdurchschnitt: 35- 50 km

Ruhetage (+ Ausflüge): 9

 
 
01 - Blühender Kaktus
 
02 - Restaurant in Putre
 
03 - Felsformation Valle de Puquio
 
04 - Pickup und Küchenzelt
 
05 - Río amarillo
 
06 - Kirche von Guacollo
 
07 - Schüler in Chuslluta
 
08 - Parinacota
 
09 - Bunte Lamaherde
 
10 - Frühstück in Churigualla
 
11 - Landschaft aus Feld und Gras
 
12 - Kirche von Isluga
Fenster schließen